Podiumsdiskussion 23.09. zum Thema Prostitution in Deutschland


Zu der Veranstaltung laden die Zonta-Clubs Frankfurt am Main und Frankfurt II Rhein-Main in die Weißfrauen Diakoniekirche ein. Die politische Diskussion zum Prostitutionsgesetz / Unterstützung für TAMARA – Beratung und Hilfe für Prostituierte stehen dabei im Mittelpunkt: 

Am 23. September 2014 um 19 Uhr veranstalten die beiden Zonta-Clubs in der Weißfrauen Diakoniekirche die Advocacy-Veranstaltung „Das geht uns alle an: Prostitution in Deutschland“. Schirmherrin ist die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann. Thomas Metz, Staatssekretär im Justizministerium hält einen Impulsvortrag zum Thema. Die Veranstaltung flankiert die derzeitige politische Diskussion zur Novellierung des Prostitutionsgesetzes aus dem Jahr 2002.

Teilnehmer einer Podiumsdiskussion sind Helga Tauch, persönliche Referentin der Vorsitzenden von SOLWODI Deutschland e.V., Fabienne Zwankhuizen, Dipl. Sozialarbeiterin bei der Einrichtung TAMARA – Beratung und Hilfe für Prostituierte in Frankfurt am Main, Jürgen Benz, Kriminalhauptkommissar, Polizeipräsidium Frankfurt am Main, und Juanina Henning, Dona Carmen e.V., Frankfurt am Main. Die Moderation übernimmt Inge Bell, Publizistin, Menschenrechtsaktivistin und Preisträgerin „Frau Europas 2007“. Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung von Christoph Baierl und Band aus Regensburg.

SOLWODI ist die Abkürzung von "SOLidarity with WOmen in DIstress" – Solidarität mit Frauen in Not. Den Grundstein für diese Menschenrechts- und Hilfsorganisation legte die Vorsitzende Sr. Dr. Lea Ackermann im Oktober 1985 in Mombasa, Kenia.

Seit 1987 engagiert sich SOLWODI auch in Deutschland mit inzwischen 16 Beratungsstellen, einer Kontaktstelle und sieben Schutzwohnungen für ausländische Frauen und Mädchen, die hier in Not geraten sind.

TAMARA – Beratung und Hilfe für Prostituierte wird gemeinsam getragen vom Diakonischen Werk für Frankfurt am Main des Evangelischen Regionalverbandes und dem Evangelischen Verein für Innere Mission Frankfurt am Main. Die Einrichtung bietet durch individuelle Hilfe und Beratung den Frauen in der Prostitution neue berufliche und private Perspektiven an, hilft beim Ausstieg aus der Sexarbeit und oft auch aus der Schuldenspirale, unterstützt Frauen, die sich von ihren Zuhältern abnabeln wollen. TAMARA tritt der öffentlichen Diskriminierung von Prostituierten entgegen und leistet seit über 20 Jahren Basisarbeit im Rotlichtmilieu.

Die Veranstaltung startet um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) in der Weißfrauen Diakoniekirche, Weser-/Ecke Gutleutstraße, im Frankfurter Bahnhofsviertel. Der Eintritt kostet 20 Euro inklusive Wein und Brezel sowie eine Spende für TAMARA – Beratung und Hilfe für Prostituierte. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten unter: wiwazonta@t-online.de  


16.09.2014
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